
Der Eduardsee (engl. Lake Edward) zählt mit 2.325 Quadratkilometern zu den kleineren ostafrikanischen Seen und hat eine Länge von etwa 90 Kilometern. Der größte Teil des Ufers und der Fläche des Sees gehört zur Demokratischen Republik Kongo, der kleinere Nordostteil zu Uganda. Der See wird durch zahlreiche Flüsse und Bäche gespeist. Durch den Kazinga-Kanal (auch als Fluss bezeichnet) ist der Eduardsee mit dem kleinen Georgsee (250 qkm) verbunden. Im Norden fließt Wasser aus dem Eduardsee in den Semlikifluss und von dort in den Albertsee, der wiederum den Weißen Nil speist.
In der Literatur über den See findet man den Hinweis, er sei 1888 durch Henry Morton Stanley entdeckt worden. Aber das ist eine total eurozentrische Betrachtungsweise, denn die Einheimischen kannten den See bereits seit vielen Tausend Jahren. Die britischen „Entdecker“ benannten den See nach Albert Edward, dem Prince of Wales und späteren König Edward VII. Zeitweise trug der See den Namen des ugandischen Diktators Idi Amin, aber nach dessen Sturz im Jahr 1979 kehrte man zum vorherigen Namen zurück.

Am Ufer des Eduardsees kann man Flusspferde und Krokodile beobachten. Die Feuchtgebiete am Rande der Seen sorgen für eine natürliche Reinigung des Seewassers und dienen jungen Fischen als Schutz, aber leider sind diese Gebiete stark geschrumpft. Da der Eduardsee in Uganda und im Kongo in Nationalparks einbezogen ist, genießt er einen gewissen Schutz. Der Tourismus hat auf der ugandischen Seite des Sees eine größere Zahl von Arbeitsplätzen geschaffen, während auf kongolesischer Seite die kriegerischen Auseinandersetzungen dazu geführt haben, das keine Reisenden mehr kommen.
Der Eduardsee befindet sich im Zentrum einer ganzen Reihe von komplexen sozialen, wirtschaftlichen und militärischen Auseinandersetzungen, denen besonders auf kongolesischer Seite viele Menschen zum Opfer fallen. Gleichzeitig hat der See das Potenzial, zum Kristallisationspunkt einer nachhaltigen Entwicklung, einer grenzüberschreitenden Kooperation und eines weitgehend konfliktfreien Zusammenlebens von Menschen und Tieren zu werden.

Die Grenze zwischen Kongo und Uganda wurde in der Kolonialzeit festgelegt und wird von beiden Staaten anerkannt. Probleme entstehen dadurch, dass es im See keine Markierungen durch Bojen gibt, wo diese Grenze verläuft. Da die Fischerboote über keine Navigationssysteme verfügen, ist es immer wieder zu Auseinandersetzungen darüber gekommen, ob Fischer ihre Netze illegal in dem Hoheitsgebiet des Nachbarstaates auswerfen.Häufig werden kongolesische Fischerboote von den Besatzungen ugandischer Patrouillenbooten konfisziert, die Fischer festgenommen und hohe Bußgelder verhängt, weil tatsächlich oder angeblich illegal in Seebereichen Ugandas gefischt wurde. Kongolesische Fischer beschweren sich immer wieder über die brutale Behandlung, die sie erdulden müssen.

Die Konflikte am Eduardsee haben sich seit Jahren dadurch verschärft, dass auf der kongolesischen Seite neben der Armee des Landes auch eine ganze Reihe von Rebellenbewegungen operieren. Die größte von ihnen ist die Mai-Mai-Bewegung (oder Mayi-Mayi-Bewegung), ein lockerer Verbund lokaler Rebellengruppen.
Diese Bewegung ist ursprünglich als Selbsthilfe-Initiative lokaler Bevölkerungsgruppen gegen die Gewalt der Truppen des Diktators Mobutu entstanden. Die Gründung der Bewegung geht auf Pierre Mulele zurück, einem Maoisten mit Ausbildung in China. Es gelang ihm, eine ganze Reihe von traditionellen Führern und Medizinmännern im Osten des Kongo für seine Widerstandsbewegung zu gewinnen.
Die Rebellenbewegung erhielt den Namen Mai-Mai, was im kongolesischen Swahili „Wasser Wasser“ bedeutet. Es wurde den Kämpfern vermittelt, dass alle feindlichen Gewehrkugeln in Waser verwandelt würden, wenn man sich Mulele anschließen würde. Diese Zusage traf nicht ein, aber trotzdem schlossen sich Tausende junger Männer der Bewegung an, um die Truppen Mobutus und später andere Rebellengruppen zu bekämpfen und ihre Dörfer und Städte zu verteidigen.
Teile der Mai-Mai-Bewegung arbeiten partiell mit der Armee des demokratischen Kongo zusammen und die Bewegung ist sogar in der von vielen Parteien getragenen Regierung in Kinshasa vertreten. Aber viele Kämpfer in der locker organisierten und heterogenen Bewegung fühlen sich durch diese Minister nicht vertreten.
Die Mai-Mai-Bewegung wird von der Armee meist geduldet, um ein Gegengewicht zu anderen Rebellenbewegungen zu schaffen, vor allem solchen, die von Ruanda unterstützt werden und die Regierung in Kinshasa bekämpfen. Es kommt aber auch zu Kämpfen zwischen einzelnen Mai-Mai-Gruppen und der kongolesischen Armee.
Inzwischen ist die Mai-Mai-Bewegung bestrebt, eigene Machtstrukturen im Norden des Kongo aufzubauen. Der „Virunga National Park“ an der Ostseite des Eudardsees bildet den wichtigsten Operations- und Rückzugsbereich der Bewegung. Dort wird ihr vorgeworfen, Ranger zu ermorden, um die alleinige Kontrolle über das Gebiet zu erlangen.
Um sich zu finanzieren, erzwingt die Bewegung mit rabiaten Methoden Zahlungen der lokalen Bevölkerung und hat viel von der ursprünglichen Unterstützung verloren. Um ihre Finanzen zu verbessern, fördert die Bewegung einen Raubbau am Fischbestand im Eduardsee. So soll sich die Zahl der kongolesischen Fischerboote auf dem See verdreifacht haben und es wird mit engmaschigen Netzen gefischt, um auch junge Fische zu fangen. Die Fischer müssen „Steuern“ an die Mai-Mai-Bewegung zahlen. Die Mai-Mai-Kämpfer und andere Rebellen verlangen hohe Zahlungen von den Fischern, und wenn diese den Fisch in die Städte bringen wollen, müssen sie zahlreiche Straßensperren passieren, wo weitere Zahlungen von ihnen erpresst werden.
Manche Angehörige der kongolesischen Marine, die Kontrollen auf dem See vornehmen sollen, schreiten nicht gegen Fischer ein, die engmaschige Netze verwenden, sondern lassen sich bestechen. Da die Fischbestände im kongolesischen Teil des Sees durch die Überfischung stark zurückgegangen sind, weichen manche verzweifelte kongolesische Fischer auf den ugandischen Teil des Sees aus, wo sie aber von ugandischen Marinebooten gestellt und festgenommen werden. Gelegentlich kommt es zu Gefechten zwischen den Marinebooten der beiden Anrainerstaaten.
Zu erwähnen ist noch, dass die Mai-Mai-Rebellen und andere Rebellengruppen einen schwunghaften Schmuggel über den Eduardsee betreiben. Nach Jahrzehnten Bürgerkrieg hat sich aber auch unter Mai-Mai-Kämpfern eine gewisse Resignation breit gemacht. Die Nachrichtenagentur AFP zitierte im Mai 2023 einen Mai-Mai-Kämpfer so: „Wir wurden im Krieg geboren. Wir wuchsen im Krieg auf. Wir werden im Krieg sterben.“
Hintergrund für die Entstehung der Rebellenbewegung M23 ist der Genozid an Hunderttausenden Angehörigen der Tutsi-Bevölkerung in Ruanda durch Angehörige der Volksgruppe der Hutu im Jahre 1994. Es gelang den Tutsi im Lande selbst mit zurückgekehrten Tutsi aus dem Ausland, anschließend die militärische und politische Macht in Ruanda zu übernehmen.
Daraufhin flüchteten mehr als eine Millionen Hutu aus Ruanda in den Kongo, viele davon in den Virunga-Nationalpark. Dort bauten militante Flüchtlinge aus der Bevölkerungsgruppe der Hutu die Rebellenbewegung „Forces Démocratiques de Libération du Rwanda“ (FDLR) auf, um die Macht in Ruanda wiederzuerlangen. Das war ein Grund dafür, dass die Regierung und das Militär Ruandas die Formierung der von Tutsis im Kongo mitgetragenen Rebellenbewegung förderten. In Erinnerung an einen nie umgesetzten Friedensvertrag zwischen kongolesischer Regierung und Tutsi-geführten Rebellen am 23. März 2009 nennt sich die Bewegung inzwischen M23.
Sie kämpft seither mit wechselndem Erfolg gegen die FDLR sowie gegen die kongolesische Armee und gegen andere Rebellenbewegungen wie Mai-Mai.
Dies ist, sei hier eingefügt, eine sehr knappe Darstellung sehr komplexer Prozesse, angefangen mit der Schwierigkeit, dass die Konflikte in Ruanda selbst mehr waren und sind als Konflikte zwischen ethnischen Bevölkerungsgruppen. Aber die kurze Zusammenfassung mag genügen, um zu verstehen, wie die Auseinandersetzungen im Kongo mit denen in Ruanda zusammenhängen.
Seit Anfang 2025 rückt die Rebellenbewegung M23 im östlichen Kongo immer weiter vor und hat inzwischen auch größere Gebiete am Südende des Eduardsees unter ihre Kontrolle gebracht. Diese Bewegung hat die Kontrolle über den Abbau wertvoller Rohstoffe wie Coltan und Gold übernommen, die über Ruanda exportiert werden.
Der Reichtum des Kongo an wertvollen Mineralien erweist sich inzwischen auch als Fluch, weil um ihre Kontrolle erbittert gekämpft wird und mehrere bewaffneten Akteure ihren Krieg aus den Verkäufen dieser wertvollen Rohstoffe finanzieren. Das trägt ganz wesentlich dazu bei, dass die kriegerischen Konflikte sich nun schon über mehrere Jahrzehnten hinziehen.
Das Vorrücken der M23-Rebellen an der Ostseite des Eduardsee tangiert die wirtschaftlichen und politischen Interessen Ugandas. Die Regierungen Ugandas und des Kongos planen bisher die koordinierte Nutzung der Bodenschätze der Region, die über Uganda und Kenia exportiert werden sollen. Dazu zählen auch wahrscheinlich vorhandene, aber noch nicht erschlossene Ölvorkommen im Einzugsgebiet des Eduardsees. Die Regierungen des Kongo und Ugandas haben 2021 eine wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit vereinbart. So sollen u. a. die Straßenverbindungen verbessert werden, um vermehrt kongolesische Rohstoffexporte über Uganda und nicht mehr über Ruanda abzuwickeln.
Uganda hat bereits in der Vergangenheit einige Rebellenbewegungen im Kongo unterstützt, und es erscheint jetzt (im Juli 2026) möglich, dass das Land verstärkt kooperationsbreite Rebellen mit Waffen beliefern wird, um einen weiteren Vormarsch der M23-Kämpfer zu verhindern. Dieses Ziel verbindet Uganda mit der kongolesischen Armee. Die Bevölkerung am Ostufer des Eduardsees muss eine Ausweitung der militärischen Auseinandersetzungen zwischen der kongolesischen Armee mit sowie unter Rebellenbewegungen in der Region befürchten.
Dem kongolesischen Präsidenten Tshisekedi, dem ersten bei freien Wahlen gewählte Präsidenten des Landes seit der Unabhängigkeit von Belgien im Jahre 1960, ist es gelungen, den größten Teil des Kongo weitgehend zu befrieden. Auch hat er neue politische Verbindungen sowohl zu den USA als auch zu China aufgebaut. Beide setzen auf die Regierung in Kinshasa, um an der Ausbeutung der riesigen Rohstoffvorkommen im Osten des Landes zu partizipieren. Die EU will ihre Wirtshaftsinteressen in der Region verteidigen und arbeitet sowohl mit der Regierung des Kongo als auch mit der Regierung in Ruanda zusammen.
Im Dezember 2025 hat US-Präsident Trump einen Vertrag von Ruanda und Kongo zur Beendigung der Kämpfe im Osten des Kongos vermittelt und feiert sich selbst für diesen Erfolg. Der weitere Vormarsch der M23-Rebellen, die nicht an den Verhandlungen beteiligt waren, widerspricht den politischen und wirtschaftlichen Interessen der beiden Großmächte USA und China. Uganda hat zwar kein ungetrübtes Verhältnis zur Regierung des Kongo, will aber eine Beherrschung des gesamten Ostens und Nordosten des Kongo durch die M23-Bewegung und ihre Verbündeten in Ruanda verhindern.
Außer Ruanda beobachten die anderen direkt oder indirekt am Konflikt beteiligten Länder kritisch, dass die M23-Rebellen sehr systematisch eine eigene Verwaltung aufbauen, die die Verwaltungsstrukturen des vertriebenen kongolesischen Staates ersetzen soll. Die Rebellen argumentieren, sie müssten in den von ihnen besetzten Gebieten für Sicherheit und öffentliche Dienstleistungen sorgen, aber es besteht der Verdacht, dass hier die Grundlagen für einen zukünftigen unabhängigen Staat geschaffen werden sollen. Die M23-Rebellen profitieren inzwischen in großem Stil davon, dass sie den Abbau vieler Rohstoffe kontrollieren und hohe Einnahmen durch den Export zum Beispiel von Coltan über Ruanda erzielen.
Die US-Regierung hat sich verärgert über solche Unabhängigkeitsbemühungen und die Rolle Ruandas bei der gegenwärtigen Eskalation der Kämpfe gezeigt und die finanzielle Unterstützung dieses Landes reduziert, ohne die politischen Verbindungen ganz einzufrieren. Ruanda wird von der Trump-Administration aufgefordert, seine Truppen aus dem Ostkongo zurückzuziehen.
Da Präsident Trump stolz verkündet, er habe den langen Krieg im Kongo beendet, stellt sich die Frage, wann er die Geduld mit M23 und Ruanda verlieren wird. Das könnte spätestens der Fall sein, wenn die M23-Rebellen den gesamten Osten des Kongo erobert haben und Trumps postulierter Erfolg unübersehbar dahin ist. Dann stellte sich auch unübersehbar die Frage, ob und wie US-Unternehmen die von Trump versprochenen lukrativen Milliardeninvestitionen im Kongo aufgrund seines Deals tätigen können.
Die Nachrichtenagentur Reuters hat am 9. Dezember 2025 einen leitenden Mitarbeiter der Trump Administration, der nicht mit Namen genannt werden wollte, so zitiert: „Wir überwachen die Situation genau, auch in Gebieten, wo das Handeln vor Ort noch nicht übereinstimmt mit den Verpflichtungen, die gemacht worden sind. Der Präsident hat gegenüber beiden Seiten klargestellt, dass es die Umsetzung ist, die er beurteilen wird, und er hat erklärt, dass er umgehend Resultate erwartet.“ Derweil weiten die M23-Rebellen das von ihnen kontrollierte Gebiet im Osten des Kongo systematisch aus. Es reicht inzwischen vom Eduardsee im Norden bis zum Tanganjikasee im Süden.
Dass Ruanda mit der offenkundigen Unterstützung einer Rebellenbewegung im Nachbarstaat das Völkerrecht und die Prinzipien der Afrikanischen Union missachtet, hat in den gegenwärtigen internationalen Machtkämpfen keine größere Bedeutung. Und die ausländischen Regierungen müssten auch sensibel vorgehen, steht doch die Frage im Raum, warum die Regierungen der Welt die Massaker im Jahre 1994 in Ruanda wochenlang tatenlos hingenommen haben, die zweifellos gegen das internationale Recht verstießen.
Für die Menschen am Eduardsee bedeutet all das, dass sie in das Zentrum eines Machtkampf diverser bewaffneter Kräfte im Kongo und deren internationale Unterstützer geraten sind. Ein afrikanisches Sprichwort besagt, dass das Gras leidet, wenn Elefanten sich bekämpfen – und wie lange diese Kämpfe im Kongo noch dauern und welches Ende sie haben werden, ist ungewiss.

Der Eduardsee zeichnet sich durch eine große Vielfalt von Fischarten und in der Vergangenheit durch einen großen Fischreichtum aus. Der kongolesische Teil des Sees wurde in den „Virunga National Park“ einbezogen, der ugandische Teil in den „Queen Elisabeth National Park“. Da beide Nationalparks zum UNESCO Weltnaturerbe gehören, stehen sie unter besonderem Schutz. Davon haben in der Vergangenheit auch die Fischer profitiert, weil eine geplante Ölförderung mit gravierenden ökologischen Folgen auf beiden Seiten des Sees mit hartnäckigem verhindert werden konnte. In beiden Ländern gibt es aber konkrete Pläne für eine Ölförderung in den Nationalparks, was gravierende negative Auswirkungen auf die Parks und besonders auf den See haben würde.
Durch den Bürgerkrieg werden der Tierbestand und der Baumbestand im „Virunga-Nationalpark“ dezimiert. Die Entwaldung verursacht Erosion und Erdrutsche. Der Verlust großer Waldflächen betrifft auch die ugandischen Seite der Grenze. Eine Folge ist, dass die Bodenerosion zunimmt und mehr Erde in den See geschwemmt wird, was das Tier- und Pflanzenleben in den Uferzonen beeinträchtigt. Das Verschwinden von Waldgebieten hat auch Auswirkungen auf das Klima in der Region.
Zu den ökologischen Problemen gehört auch, dass ein Großteil der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und eine sanitäre Entsorgung hat. Die Wasserqualität im See wird durch Abwässer und die massive Zerstörung von Feuchtgebieten bedroht, die bisher für die Selbstreinigung des Sees von entscheidender Bedeutung gewesen sind.
Der Website des „Queen Elizabeth National Park“ ist zu entnehmen, dass menschliche Aktivtäten wie Landwirtschaft, Bergbau sowie Abwasser und Müll zu einer Verschmutzung der Wasserressourcen führen. Sorge bereiten auch die Folgen der Überfischung des Eduardsees.
Es ist begonnen worden, diesen Problemen mit einem Bündel von Maßnahmen entgegenzuwirken, zum Beispiel die Förderung von nachhaltigen Fischfangmethoden, einer umweltfreundlichen Landwirtschaft und eines Ökotourismus. Auf der kongolesischen Seite des Sees werden solche Bemühungen durch die kriegerischen Auseinandersetzungen stark behindert.
Bisher hat der Eduardsee eine wichtige stabilisierende Rolle für das Klima in seiner Umgebung. So vermindert er die Belastung durch hohe Temperaturen, indem er tagsüber Hitze aufnimmt und nachts langsam die Wärme wieder abgibt. Auch sorgt die Verdunstung für eine höhere Luftfeuchtigkeit und für willkommene Niederschläge. Es regnet in der Umgebung des Sees deutlich regelmäßiger als in entfernteren Gebieten.
Der bedrohte Virunga-Nationalpark im Osten des Eduardsees
